Die fsw-Rohrinnensanierung
Die neue Trinkwasserverordnung nimmt seit dem 1.1.2003 Eigentümer und
Verwalter durch deutlich schärfere Bestimmungen in die Pflicht. So müssen
diese zum Beispiel auf die vom Mieter gemeldeten Missstände wie braunes Wasser,
Druckverlust, Lochfraß und Verkeimungen unverzüglich reagieren, Minderungen
der Wasserqualität auf den Grund gehen und nachhaltige Problemlösungen
anbieten.
Heute ist das teure und sehr aufwändige Auswechseln der Wasserleitungen
nicht mehr notwendig. Fritz Schelle Wassertechnik bietet die
fsw-Rohrinnensanierung an.
Der Sanierungsablauf:
Eine Spülpumpe und ein Auffangbehälter werden im Keller an die
Hauptwasserleitung angeschlossen. Das gesamte Trinkwasserleitungsnetz wird
entleert und anschließend mit einer phosphathaltigen Lösung neu befüllt. Dazu
müssen sämtlich Zapfstellen im Haus geöffnet werden, bis das Spülmittel zu
sehen ist. Jetzt beginnt die eigentliche Spülung: In regelmäßigen Abständen
wird über die Spülpumpe Druck auf- und wieder abgebaut. Beim Druckabbau fließt
das Wasser in den Auffangbehälter zurück. Der Rückfluss des Wassers löst
Inkrustationen und Schlamm in den Leitungen, der Rohrquerschnitt erweitert sich.
Ist der Behälter voll, wird das Wasser in die Leitungen zurückgepumpt
(Druckaufbau). Dieser Vorgang wird ca. vier bis fünf Stunden lang in kurzen
Abständen wiederholt.
Da nur die losen Inkrustationen ausgespült werden, bleibt die "natürliche
Schutzschicht" in den Leitungen bestehen. In ihren feinen Äderchen setzt
sich das Phosphat ab und bildet einen zusätzliche Schutz, der die natürliche
Korrosion der Leitungen deutlich verlangsamt.
Nach dem Spülen wird das Leitungsnetz erneut entleert, mit Frisch-/Trinkwasser
befüllt und das restliche Spülmittel aus den Leitungen gespült. Dazu müssen
wieder sämtliche Zapfstellen geöffnet werden, bis klares Wasser aus den
Leitungen kommt.
Die Nachbehandlung
Die während der fsw-Sanierung aufgebaute Schutzschicht löst sich ohne
Nachbehandlung mit der Zeit wieder auf und die Rohre können sich wieder
zusetzen. Um das zu verhindern, wird nach der fsw-Rohrinnensanierung ein
Dosiergerät eingebaut, welches geringe Mengen des verwendeten
Mineralwirkstoffes in das Trinkwasser einimpft. Dadurch bleibt die Schutzschicht
erhalten, der Rohrquerschnitt verengt sich nicht mehr. Das Wasser bleibt klar
und die Korrosion schreitet langsamer voran. Alle verwendeten Spülmittel und
Mineralwirkstoffe sind lebensmittelecht und zugelassen.
Die Vorteile
Der größte Vorteil der fsw-Rohrinnensanierung gegenüber einer
konventionellen Leitungssanierung besteht darin, dass den Bewohnern keine
wochenlange Baustelle zugemutet werden muss. Die Monteure kommen nur zweimal in
die Wohnung: um das Leitungsnetz mit dem Spülmittel zu befüllen und wieder zu
entleeren. Eine Spülung dauert, egal wie groß das Haus ist, einen Tag.
Die fsw-Rohrinnensanierung ist - vor allem bei großen Objekten -
auch kostengünstiger als das Auswechseln ganzer Leitungssysteme.
Wir beraten Sie gerne.